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Pressemitteilung
des Deutschen Bundestages
Die Kinderkommission
des Bundestages erklärt zum Tag der vermissten Kinder
am 25. Mai 2003
Immer wieder verschwinden
in Deutschland Kinder. Ihr Aufenthaltsort ist z. T. über
Jahre unbekannt. Hierzu gehören nicht nur Jugendliche,
die von zu Hause „ausreißen“ und deren Verbleib
nicht mehr festgestellt werden kann, sondern auch Kinder,
die von einem Elternteil entzogen und z. T. ins Ausland verbracht
werden, ohne dass der Aufenthalt bekannt wird. Schließlich
gibt es Kinder, die verschwinden, ohne dass es Hinweise auf
mögliche Ursachen und Aufenthaltsorte gibt. Das plötzliche
Verschwinden bedeutet nicht nur für Eltern, deren Kinder
von jetzt auf gleich nicht mehr da sind, eine schwere Belastung.
Auch für Kinder, die gewaltsam aus ihrem Umfeld entfernt
werden, ist der plötzliche Entzug der gewohnten Umgebung
und der Abbruch der Beziehungen zu beiden Eltern
oder einem Elternteil ein gravierender Einschnitt in ihrem
Leben. Die Kinderkommission begrüßt, dass es Initiativen
gibt, die diese Kinder suchen und nicht aufgeben, ihren Aufenthaltsort
zu ermitteln. So stellt z. B. die Internetseite www.vermisste-kinder.de
Informationen über vermisste Kinder, Anlaufstellen, die
beim Suchen helfen und auch über wieder aufgetauchte
Kinder zur Verfügung.
„Wir dürfen
die vermissten Kinder nicht aufgeben“, erklärt
die Vorsitzende der Kinderkommission, Marlene Rupprecht,
MdB aus
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