last Update :
17.01.2006

 

 

" Potentiellen Gefahren des Internet "

 


Gut geheissen durch die Bundesgesundheitsbehörde, dem IDE(Institut pour les droits de l'enfant) und Pro Juventute. In übereinstimmung mit dem gleichlautenden Projekt der Europäischen Kommission.
1. Wozu eine Präventionskampagne für jugendliche Internet-Surfer?
 
Das Internet ist ein gewaltiges Kommunikationsmittel und eine fast unerschöpfliche Informationsquelle. Aber es wird auch von Personen genutzt, die mit sexuellen Absichten auf der Suche nach Kindern und Jugendlichen sind .
 
Es gibt schätzungsweise 35.000 pornografischen Websites im Net und man weiss,dass Pädophile nicht scheuen, sich in Chats und Foren für Jugendliche einzuschleichen: Sie geben sich als Gleichaltige aus und können so leicht durch gezielte Fragen naive Jugendliche aufspüren.
 
Zu wissen, wie man sich im Net zu verhalten hat, welche Informationen man nicht preisgeben sollte, trägt zur grösseren Sicherheit unserer Kinder bei.

 
2. Zielgruppe
 
Schüler öffentlicher Schulen (im letzten obligatorischen Schuljahr waren es ca 80.00 ; Quelle: OFM), sowie Erwachsene aus ihrem Umfeld, Eltern und Lehrer, um sie alle auf die immer aktueller werdende Gefahr aufmerksam zu machen.
 

 
3. Wer sind die Autoren dieser Kampagne?
 
Drei schweizerischen Verbände, die sich vor kurzem zusammengeschlossen haben und sich dem Wohlergehen und dem Schutz Jugendlicher widmen.
 
 
FREDI ist eine Schweizerische Stiftung dessen Sitz in Feiburg(CH) ist. Ziele:
  • Personenbeschreibung vermisst gemeldeter Kinder auf seiner Website.
  • Ratschläge zur Prävention Eltern und Jugendlichen zugänglich zu machen um die Risiken von Verschleppung , Misshandlungen und sexuellem Missbrauch zu vermindern.
  • Zahlreiche Links nach anderen mit ähnlichen Zielen internationalen Organisationen
  • Die Veröffentlichung der Organisationen (im Form von Links) die Hilfe für Opfer und ihrer Familie anbieten.
  • Seit dem 1.1.2001 aktive Suche über Internet
Verantwortliche Mitarbeiterin: Diane Bürgy, VP

 
Vermisste Kinder ist eine noch nicht lange bestehende schweizerische Seite mit Sitz in Zug, die auch vermisste Kinder anmeldet, und die besonders in der Deutschschweiz tätig ist.
 
Verantwortlicher Mitarbeiter: René Waldburger.
 
FREDI und VERMISSTE-KINDER haben bei der Erstellung der Nationalen Kampagne SURF -SAFE zusammengearbeitet.

 
ADONET ist ein weiterer schweizerischer Verband mit Sitz in Chiasso, Bellinzona und Lugano. Seine Ziele sind:
  • Bekämpfung jeglicher Form von Gewalt gegenüber Minderjährigen und im Besonderen Gewalt in der eigenen Familie. Adonet betreibt in Zusammenarbeit mit Pro Juventute und Caritas sowie den Notfalltelefonlinien in der Schweiz und in Italien eine Telefonhilfe im Sinne der Nummer 147 (Telefono SOS Infanzia) , benachrichtigt jedoch die zuständigenBehörden wenn Fälle von Misshandlungen bekannt werden.
  • Bekanntmachung und Anerkennung der Rechte der Kinder im Sinne der Koventionen der UNO( Artikel 9 und 10 im Besonderen) mittels der Medien und der von ADONET herausgegebenen Broschüren.
Verantwortlicher Mitarbeiter: Frederico Mari
 
Die Zusammenarbeit von ADONET und FREDI zum Schutz Jugendlicher besteht seit etwa einem Jahr .

Gemeinsame Projekte:
 
Schon realisiert: Erstellung der Websites der drei genannten Verbände mit Ratschlägen zur Vorbeugung an Eltern und Jugendliche gerichtet zur Risikoverminderung von Entführungen und Kindesmisshandlung u. A. die Tipps in Surf-Safe .
 
Die Nationale Kampagne ,die auf die potentiellen Gefahren des Net aufmerksam macht, wird ab heute auf dieser Website vorgestellt:
 
  • Sämtliche Tipps auf einem Poster zusammangefasst, das in den Schulen aufgehängt werden soll (pro Schule 4-5 Stück)
  • Wir zählen auf die Medien um bekanntzugeben das die Websites der drei genannten Verbände die Kampagne ergänzende Dienstleistungen anbieten.( insbesondere einen screensaver zum down-laden,der die oben genannten Tipps enthält)
Weiter Projekte sind in Arbeit, mehr oder weniger fortgeschritten.....
 
  • Schreibwettbewerb: unter Vorgabe von ca.20 Wörtern, die im Text enthalten sein müssen. soll eine Kurzgeschichte über ein Abenteuer auf dem Net erzählt werden.
  • Malwettbewerb: Zeichnungen, Plakate oder ähnliche Arbeiten zum Thema , wie gefährlich surfen im Net sein kann.
  • Wiederaufnahme der Kampagne durch ein Verbrauchsgüter-Unternehmen, welches die SURF-SAFE -Tipps auf eine Verpackung eines bei Jugendlichen beliebten Produkts aufdruckt.

Dieses Vorhaben wird momentan erst noch von einigen Schweizer Grossverteilern geprüft.


4. Kalender :
 
01.2001 : Verteilung der Poster mit den Surf-Safe -Tipps in Schulen ( Die Idee eines gleichartigen Mauspads wird wegen mangelnder finanzieller Unterstützung zur Zeit nicht realisierbar sein.)
  Die öffentlichen Verkehrsbetriebe(Bahn, Bus) könnten die Poster an wichtigen Knotenpunkten aufhängen, so dass ein Maximun an Jugendlichen Zugang hätte.
  Eine Bekanntgabe der Kampagne in durch die Medien (in den aktuellen Meldungen) ist vorgesehen.
   
Automne 2001 : Schreib und Zeichenwettbewerb
   
1er décembre 2001 : Surf -Safe- Kampagne auf Einkaufstaschen für FamilieneinKäufe oder auf Verpackungen von Produkten, die hauptsächlich von Jugendlichen konsumiert werden. (Entscheid abhängig von der Bereitschaft der Grossverteiler)
 

5.1. Durchführung der Kampagne
 

Die Laufzeit der Kampagne beträgt zwei Jahre. Das erste Jahr dient im wesentlichen der Sensibilisierung der Jugendlichen

  • mittels der in den Schulen ausgehängten Poster Surf-Safe.
  • dem sreensaver , den man ab jeder der Websites der drei für die Kampagne verantwortlichen Verbände down-laden kann.
  • der Websites zur Prävention, die jeder der drei Verbände unterhält ( ADONET in italienisch, FREDI in französisch und englisch, sowie VERMISSTE-KINDER in deutsch)
  • einem Quiz auf zur Wahl fünf Spachen auf der Site von FREDI.

Das zweite Jahr ist der Realisierung der von den Schülern selbst entworfenen Arbeiten gewidmet, sowie die Veröffentlichung der Tipps auf einer Verpackung


5.2. Finanzierung
 

Die Verwirklichung sämtlicher Projekte der Kampagne ist in vollem Umfang von der finanziellen Unterstützung der Organisationen die diese gutheissen, und /oder die konkrete Teilnahme eines Verbrauchgüterunternehmens an einer Projektphase, abhängig.

Alle drei Verbände arbeiten ausschliesslich auf freiwillger Basis und erhalten (noch) keine Subventionen, sie können also nur mit ihren Ideen und ihrer Bereitwilligkeit zur Entstehung und Durchführung der Kampagne beitragen.

Alle drei Verbände sind noch auf der Suche nach Sponsoren, die die Kampagne mit logistischen Mitteln unterstüzen oder finanziell dazu beitragen möchten.


 
6. Wie kam die Idee zu einer solchen Kampagne?
 

FREDI widmet sich mit anderen internationalen Organisationen der Verbreitung von Personenbeschreibung vermisst gemeldeter Kinder übers Net ,sowie der Veröffentlichung von Ratschlägen, die sich an Jugendliche und Erwachsene richten. All dies zur Risikoverminderung von Kindesentführung und Missbrauch,vor allem sexueller Art.

 

Vor kurzer Zeit erhielt FREDI das spontane Hilfsangebot einer deutschen Firma, die durch Vergleich von tausenden von im WEB gefundenen Fotos eine aktive Suche durchführen kann. FREDI hat mit der Firma Vereinbarungen getroffen um dieses enorme Suchpotential zu nützen.

 

ADONET, von den Sozialeinrichtungen im Tessin anerkannt, stellt seine Dienste mittles der permananten Telefonhilfe für Jugendliche bereit, im Besonderen wenn es um Misshandlung in der eigenen Famlie geht.

 

VERMISSTE-KINDER ist eine relativ neue Webseite, die im selben Sinne wie FREDI tätig sein möchte.

 

Alle drei Organisationen leiseten einen wesentlichen Beitrag zur Prävention, sowie zur Erhaltung der den vermisssten Kindern gewidmeten Websites. Sie bieten viele Dienstleistungen auf dem Gebiet an, sind aber leider noch zu wenig in der Schweiz bekannt. So ist z.B. FREDI in Nachbarländern und in Amerika bekannter als im eigen Land.

 

Wozu dienen also derartige Investitionen, wenn die Zielgruppen die Existens der Organisationen nicht beaknnt ist? Um aus dieser Anonymität aufzutauchen und um sich ein eigenes Image aufzubauen, entschlossen sich die drei Organisationen zur Zusammenarbeit, um mit vereinten Kräften nationalweite Projekte aufzustellen.

 

So entstand schliesslich , bei einem Gesprächsrunde im Tessin, die Idee einer landesweiten Präventionskampagne gegen die potentiellen Risiken im Internet. Gleichzeitig verstärken alle drei Organisationen ihre Arbeiten vor Ort und wollen sich in der Schweiz bekannt machen.


 
7. Teilhaber und potentielle Mitarbeiter der Kampagne
 
Die Kampgne wurde von den genannten Organisationen konzipiert und soll Jugendlichen in unserem Land vorgestellt werden (in der Schulen, mittels Gesprächen , auf der Strasse..).
 
Dafür benötigen sie:
 
  • Hilfe von Personen, die im Schuldienst tätig sind ( z.B Lehrer für Informatik, Zeichnen oder Werken, Lehrer die für Gesundheitserziehung bei den Schülern verantwortlich sind..)
  • Unterstützung der Kampagne sowie ihrer Durchführung durch die Direktionen der Lehranstalten
  • Bereitschaft von Gebrauchsgüter-Grossverteilern und Transportgesellschaften, Werbeflächen zur Verfügung zu stellen.
  • Bereischaft der Medien( Presse, Radiostationen, TV- Sender), diese Kampagne positiv zu unterstützen

8. Leitung des Projekts :
 

Diane Burgy
Vizepräsidentin der Stiftung FREDI Sekundarstufenlehrerin

Tel.: + 41(0)79 565.9777
E-mail: office@fredi.org

Adresse :

FREDI Case postale 1
1706 Fribourg