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Der angeklagte Spediteur hatte das Mädchen im März auf dem
Weg zur Schule in Lindern in sein Auto gelockt und es einen
Tag in einem angemieteten Ferienhaus festgehalten. Das Kind
konnte noch am selben Abend von der Polizei unverletzt befreit
und der Angeklagte festgenommen werden. Der Entführer hatte
von den Eltern des Kindes 1,2 Millionen Euro Lösegeld gefordert.
Der adelige Angeklagte, der selbst Vater zweier Töchter
ist, ist bereits wegen Betrugs zu einer Bewährungsstrafe verurteilt.
Er war zudem erst im Januar nach dreimonatiger Untersuchungshaft
wegen des Vorwurfs der Steuerhinterziehung entlassen worden.
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Der Angeklagte
betonte, er habe zu keinem Zeitpunkt dem Mädchen Gewalt antun
wollen. Weil er das Kind zum Telefonieren alleine lassen musste,
habe er ihm ein Schlafmittel gegeben.(...)
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E110 13.08.2003
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