
| Sterblichen Überreste von Melanie. |
Polizei sucht nach dem Mörder von Melanie FrankMitte August 2008 entdeckten Waldarbeiter im Hunsrück einen vollständig skelettierten Schädel und alarmierten die Polizei. Beamte fanden daraufhin in dem Waldstück noch einen Oberschenkelknochen. Es folgten zeitintensive rechtsmedizinische Untersuchungen und ein Abgleich mit der DNA-Datei. Ende März 2009 war klar: Bei den Skelettteilen handelt es sich um die sterblichen Überreste von Melanie Frank. Zeugensuche nach langer Zeit schwierigBislang gibt es keine Angaben darüber, wie das Mädchen zu Tode kam. Auch ist unklar, wie die Leiche in das Waldstück gelangte. Doch der Fund bietet den Ermittlern einen neuen Ansatz für ihre Suche nach dem Täter. «Die neuen Erkenntnisse haben die Ermittlungen vorangetrieben», betont der Polizeisprecher. Die Beamten werden die Gegend nun genauer unter die Lupe nehmen und nach möglichen Zeugen suchen. Sie hoffen auf Hinweise aus der Bevölkerung. Zehn Jahre sind eine lange Zeit. Doch vielleicht erinnere sich ein Spaziergänger an etwas Verdächtiges, sagt der Sprecher. Das könnte ein dunkles Auto sein oder ein weggeworfenes Kleidungsstück. Zudem wurde Melanie kurz vor ihrem Verschwinden zusammen mit einem schlanken Mann in blauer Arbeitskleidung gesehen. Die Polizei überprüft nun, welche Firmen aus dem Rhein-Hunsrück-Kreis damals Arbeiten im Wiesbadener Stadtteil durchführten. Zuständig: LKA Wiesbaden, Telefon (0611) 83 83 83 09.04.2009 Ta, E110.de
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| Dernière mise à jour : ( 14-04-2009 ) |
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