Die Polizei sucht nach Zeugen, die den als "Peter" bezeichneten Mann...
im Laufe des 20.04.2011 in Dortmund in Begleitung der jungen Frau gesehen haben, möglicherweise in den Vormittagsstunden im Umfeld des Dortmunder Flughafens.
Hinweise werden von der Kriminalwache der Dortmunder Polizei, unter der Telefonnummer 0049 (0)231 - 132 7491 entgegen genommen.
Polizeipräsidium Dortmund
Markgrafenstr.102
44139 Dortmund
Peter Schulz
Tel:0049(0)231 132 1024
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/4971/2052279/polizei_dortmund
Neue Erkenntnisse im Fall des vermissten Babys
Wie bereits mit Pressemeldung lfd. Nr. 0633 vom 20.05.2011 (http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/4971/2048277/polizei_dortmund?search=0633) und Meldung Nr. 0649 (http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/4971/2049829/polizei_dortmund?search=0633) vom 23.05.2011 gemeldet, sucht die Polizei in Dortmund einen ca. 6 Monate alten, dunkelhäutigen Säugling, der seit dem 20.04.2011 von seiner Mutter vermisst wird.
Das Schicksal des Babys ist weiterhin nicht geklärt.
Die 16-jährige junge Frau aus Kenia wurde am 20.04.2011 am Dortmunder Hauptbahnhof von der Bundespolizei angesprochen und überprüft. Zu diesem Zeitpunkt gab es keine Anhaltspunkte, dass sie zusammen mit ihrer Tochter eingereist wäre.
Erst am 13.05.2011 meldete sie sich mit ihrer Betreuerin bei der Dortmunder Polizei und gab an, von einem Landsmann namens "Peter" mit ihrem Kind nach Deutschland geschleust worden zu sein. Zwei Tage später sei ihr, mit einem weißen Mann (Dirk), aus einer ihr unbekannten Wohnung die Flucht gelungen. Dirk habe sie zum Hauptbahnhof gebracht und dort stehen lassen.
Inzwischen konnte die von der Bundespolizei gesicherte Videoüberwachung im Dortmunder Hauptbahnhof ausgewertet werden. In der Videoauswertung vom 20.04.2011 ist die junge Frau in Begleitung eines dunkelhäutigen Mannes zu sehen, der dem veröffentlichten Phantombild des "Peter" ähnlich sieht. Bei Vernehmungen der jungen Frau ergaben sich inzwischen zudem weitere Widersprüche, unter anderem zu Erkenntnissen aus ihrem Herkunftsland.
"Wir werden weiterhin alles tun, um den Aufenthaltsort des Kindes zu ermitteln. Dazu werden wir unsere Ermittlungen im In- und Ausland fortsetzen. Auch mit großem Verständnis für die emotionale Situation der 16-Jährigen, müssen wir zurzeit aber auch mit Nachdruck prüfen, ob die junge Frau uns die Wahrheit gesagt hat. Viele Angaben sind zumindest fraglich", sagt der Einsatzleiter, Kriminaldirektor Walter Kemper.
Vor diesem Hintergrund sucht die Polizei nunmehr nach Zeugen, die den als "Peter" bezeichneten Mann im Laufe des 20.04.2011 in Dortmund in Begleitung der jungen Frau gesehen haben, möglicherweise in den Vormittagsstunden im Umfeld des Dortmunder Flughafens.
POL-DO http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/4971/205227/polizei_dortmund , 26.05.2011
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