www.fredi.org Home arrow Vermissmeldungen arrow Umgekehrte Suche arrow Erkennen Sie diese Täter? arrow Neuer Massentest im Mordfall Johanna Bohnacker
 
   
Urgence disparition
Home
Die Stiftung
Aktuelles
Vermissmeldungen
Entführungsalarm
Empfohlene Lektüre
Links
25.Mai
Statistik
Kontakt
Archiv
Suchen
Votre aide
Rat und Vorbeugung
Nicht vergessen
Image aléatoire
Langue:
FrançaisDeutschEnglishItalian
Fredi.org sur Facebook

Groupe en français

Gruppe in Deutsch

 
Neuer Massentest im Mordfall Johanna Bohnacker

Neuen Fahndungsanlauf gestartet Wer hat Johanna Bohnacker ermordet?


Fünfeinhalb Jahre nach dem Mord an der achtjährigen Johanna Bohnacker hat die Polizei am Dienstag einen neuen Fahndungsanlauf gestartet. 390 Männer aus Johannas Heimatort Ranstadt und Umgebung sollen Finger- und Handflächenabdrücke abgeben.
MassentestsFreiwillige Massenuntersuchungen hätten schon häufiger auf die Spur der Mörder geführt, sagte Thiele. Wer sich nicht beteilige, werde nicht automatisch als Beschuldigter angesehen; der Grund für die Verweigerung werde jedoch erfragt. Nach der Reihenuntersuchung werden die Daten vernichtet. Für Hinweise auf den Täter hat die Staatsanwaltschaft Gießen eine Belohnung von 25.000 Euro ausgesetzt.Die Ermittler riefen am Dienstag 390 Nutzer einer Bauschuttdeponie in Johannas Heimatort Ranstadt-Bobenhausen auf, in der Zeit vom 11. bis 19. April freiwillig ihre Finger- und Handflächenabdrücke abzugeben. Die Männer waren bei einer ersten Reihenuntersuchung vor zwei Jahren nicht überprüft worden. Die Polizei hatte damals nicht gewusst, dass ein Rentner über den Nutzerkreis Buch führte. Johannas Eltern hoffen nun, dass der Mörder ihrer achtjährigen Tochter endlich gefasst wird.
Gewisse Brisanz
Die von der Gemeinde Ranstadt betriebene Deponie liegt direkt neben dem Sportplatz in Bobenhausen, auf dem das Mädchen am 2. September 1999 zuletzt gesehen worden war. "Es gibt eine gewisse Brisanz, weil es in unmittelbarer Tatortnähe ist", sagte der Gießener Oberstaatsanwalt Wolfgang Thiele. Von der Deponie zieht sich ein bewaldeter Hang zu einem Bach; dort war Johannas Fahrrad an einer Brücke entdeckt worden. Auf dem Hang, der zur Deponie führt, hatten das blonde Mädchen und ihre Freundin außerdem ein geheimes Versteck. "Die Abstände sind relativ gering", betonte Thiele
 .
Unkenntnis von dem Buch
Alle Einwohner der fünf Ranstädter Ortsteile können die Deponie nutzen. Nach Ostern will die Polizei 390 Männer aus Ranstadt sowie Dauernheim und Ober-Mockstadt anschreiben, die zwischen 1995 und 1999 die Deponie besuchten. Erst durch einen Zufall sei bekannt geworden, dass der Rentner die Namen der Nutzer notierte, sagte der Leiter der Soko Johanna, Karlheinz Leß. "Jahrelang hat uns niemand auf das Buch aufmerksam gemacht." Die Namensliste war laut Staatsanwaltschaft bereits im Herbst 2003 entdeckt worden. Warum der Rentner die Polizei nicht über das Buch informierte, ist unklar; inzwischen ist er tot.
Täterprofil: Mörder kommt aus der Umgebung
Lange Zeit blieb Johanna Bohnacker spurlos verschwunden. Sieben Monate nach Johannas Verschwinden hatte ein Spaziergänger in einem Waldgebiet bei Alsfeld im Vogelsberg - rund 100 Kilometer von Ranstadt entfernt - die Leiche des Kindes entdeckt. Die Ermittler gehen auf Grund eines Täterprofils davon aus, dass der Mörder aus der Umgebung des Mädchens stammte und Johanna ihn kannte. Ein erster Massentest, zu dem 448 Männer aus den Ortsteilen Bobenhausen und Bellmuth aufgerufen waren, hatte die Polizei dem Täter jedoch keinen Schritt näher gebracht - obwohl sich alle beteiligt hatten.

Paketklebeband: die einzige Erfolg versprechende Spur
Auch im zweiten Anlauf werden die Finger- und Handflächenabdrücke der Männer - sie waren zur Tatzeit zwischen 18 und 65 Jahre alt - mit der Spur einer menschlichen Hand verglichen, die wahrscheinlich vom Mörder stammt. Auf einem Stück Paketklebeband, mit dem die Leiche gefesselt war, hatten die Beamten diese Spur gefunden. "Das ist die derzeit einzige Erfolg versprechende Spur", sagte der Leiter der Kriminalpolizei Wetterau, Gregor Dietz. Mit einer neuartigen Methode - der so genannten Livescan-Technologie - werden erstmals Finger und Handflächen in etwa zehn Minuten digital eingescannt. Mit einem Ergebnis rechnen die Ermittler innerhalb weniger Tage.
Erfolglos
POL-FB: Mordfall Johanna Bohnacker: Dritter Massenvergleich der Finger- und Handflächenabdrücke verlief erfolglos. Weiterhin 25.000 Euro Belohnung
22.03.2005
Letzte Aktualisierung ( mardi, 08 mars 2011 )
 
< zurück   weiter >
 
Letzten Vermisstmeldungen
Zuffaldsbild der letzten Vermisstmeldungen und widerrufene alte Vermisstmeldungen

V. Anna-Lisa
   
 
 
 
© Copyright 1995-2012 FREDI.org | pelloquin.com >> the web factory | login | site map