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CH -Immer noch keine Spur von den vermissten Kindern

  

Suche nach Kindern geht verzweifelt weiter

Bis Sonntagabend fehlte von den beiden vermissten Kindern in Nidwalden jede Spur. Derweil macht sich Ärger bei den Anwohnern der Unglücksstelle breit.

Der mutmassliche Unglücksort am Gerlibach zwischen Grafenort und Wolfenschiessen.

Die Suche nach zwei Kindern, die im Kanton Nidwalden wahrscheinlich vom Hochwasser führenden Gerlibach in den Tod gerissen worden sind, ist auch am Sonntag erfolglos geblieben. Von den Kindern fehlte weiterhin jedes Zeichen. Die Suche soll am Montag fortgesetzt werden. Falls es der Wasserpegel zulässt, so kommen bei der Suche erstmals Polizeitaucher zum Einsatz.

Bekanntlich hatte die Mutter eines elfjährigen Mädchens ihre Tochter mit zwei weiteren Kindern alleine von Luzern nach Nidwalden geschickt, wo es zwischen Grafenort und Wolfenschiessen zum Unglück kam. Die Mutter konnte bislang nicht befragt werden; sie befindet sich in ärztlicher Behandlung, wie der Nidwaldner Kripo-Chef Jürg Wobmann erklärte.

Kritik von Anwohnern
Derweil ärgern sich die Anwohner über den nicht ungefährlichen Übergang am Gerlibach, wo das Unglück geschah. Der Übergang ist sehr simpel gehalten, ohne Geländer.

«Wir haben immer wieder gedacht: Diese Art der Bachüberquerung ist doch viel zu gefährlich für einen öffentlichen Weg», erklärt ein Anwohner. Einige Eltern in der Gegend halten ihre Kinder bewusst von dem Übergang fern. Obwohl Warnschilder auf die Gefahren hinweisen, nütze das für Kinder nichts, meint eine weitere Anwohnerin. Kinder könnten die Gefahren zu wenig einschätzen.

Für den Übergang an der Unglücksstelle ist der Kanton Nidwalden verantwortlich. Dort war am Sonntag für eine Stellungnahme niemand erreichbar.

red Neue Luzerner Zeitung, 20.07.2009

Sachdienliche Hinweise nimmt die Kantonspolizei Nidwalden unter der Telefonnummer 041 618 44 66 entgegen.

 

 

Letzte Aktualisierung ( lundi, 20 juillet 2009 )
 
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SALUMU Sarah
   
 
 
 
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