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Schicksal des fünfjährigen Pascal nach Verhandlungen ungeklärt

Schwieriger Indizienprozess Schicksal des fünfjährigen Pascal nach Verhandlungen ungeklärt /


Saarbrücken (ddp). Beinahe drei Jahre hat das Saarbrücker Landgericht herauszufinden versucht, was am 30. September 2001 in der «Tosa-Klause» im Saarbrücker Stadtteil Burbach tatsächlich geschah. An diesem Tag war der damals fünfjährige Pascal spurlos verschwunden. Sein Schicksal ist auch nach 148 Verhandlungstagen und der Vernehmung von mehr als 200 Zeugen nicht geklärt. Die Leiche des Jungen wurde nie gefunden. Nach zahlreichen Wendungen, Unterbrechungen, zurückgezogenen Aussagen der Angeklagten und verfahrenstaktischen Anträgen der Verteidiger erging am Freitag das Urteil: Freispruch für alle zwölf Angeklagten aus Mangel an Beweisen.

Die Justiz machte während des Verfahrens nicht immer die beste Figur. Wegen einer längeren Erkrankung des Vorsitzenden Richters Ulrich Chudoba mussten mehrere Prozesstermine verschoben werden. Das Verfahren drohte deshalb gar zu platzen, weil kein Ersatzrichter bestellt worden war. Mehrere Befangenheitsanträge gegen das Gericht, die allerdings alle abgelehnt wurden, verzögerten den Prozess zusätzlich. Ein Angeklagter hatte in der Untersuchungshaft einen Suizidversuch unternommen. Ein Verhandlungstag musste komplett wiederholt werden, weil einer der Angeklagten von einem Gutachter im Nachhinein als nicht verhandlungsfähig eingestuft worden war.

Unklare Prognose
Nicht einmal erfahrene Prozessbeobachter hatten vor der Urteilsverkündung angesichts all dieser Umstände eine Prognose gewagt, ob überhaupt einer der zwölf Angeklagten verurteilt werden würde. Angesichts der extrem schwierigen Beweislage in dem reinen Indizienprozess schienen Freisprüche - zumindest hinsichtlich des Mordvorwurfs - nicht ausgeschlossen.

Den Angeklagten wurde vorgeworfen, Pascal sexuell missbraucht und ermordet beziehungsweise Beihilfe zu diesen Taten geleistet zu haben. In einem Hinterzimmer der Bierkneipe «Tosa-Klause» soll der damals Fünfjährige von mehreren Gästen der Kneipe vergewaltigt und dabei getötet worden sein. Für jeden Missbrauch soll die Hauptangeklagte, die ehemalige «Tosa»-Wirtin Christa W., jeweils 20 Mark auf dem Bierdeckel des jeweiligen Täters notiert haben.

Die Anklage stützte sich ausschließlich auf Zeugenaussagen. Insbesondere die Angeklagten Andrea M. und Erika K. hatten zum angeblichen Geschehen in der «Tosa-Klause» ausgesagt und sich dabei auch selbst belastet. Andrea M. ist die Mutter von Pascals Spielkamerad Bernie, durch dessen Aussagen über den eigenen Missbrauch der Prozess überhaupt erst ins Rollen kam. Laut einem psychiatrischen Gutachten kann Andrea M. aber nur als beschränkt aussagefähig gelten. Zudem hat sie - wie auch die Mitangeklagte Erika K. - im Prozessverlauf ihre oft im Detail widersprüchlichen Aussagen vollständig zurückgezogen.

Die ehemalige «Tosa»-Wirtin Christa W. hatte zunächst, wie die meisten anderen Angeklagten, vor Gericht geschwiegen. Erst nach über 50 Verhandlungstagen erklärte sie, am fraglichen Tag sei in ihrer Kneipe «nichts Besonderes passiert». Mit dem Verschwinden von Pascal habe sie nichts zu tun.

Keine objektiven Beweise vorhanden
Bereits seit Juni 2006 sind alle Angeklagten nach teilweise mehrjähriger Untersuchungshaft auf freiem Fuß. Es seien keine objektiven Beweise wie eine Leiche, DNA-Spuren, Fotos oder Videos von den Taten aufgetaucht, begründete das Gericht damals seine Entscheidung.

Während die Staatsanwaltschaft für elf der zwölf Angeklagten hohe Haftstrafen, darunter fünf Mal lebenslänglich gefordert hatte, hatten die Verteidiger der Angeklagten allesamt auf Freispruch plädiert. Die Staatsanwaltschaft legte noch am Tag der Urteilsverkündung Revision ein.

08.09.2007 Sab, E110.de


Durant près de 3 ans, le tribunal de Saarbrücken a tenté de découvrir ce qui s'est réellement passé ce soir du 30 septembre 2001 à la Tosa Klause, dans le quartier de Burbach. Après 148 jours d'enquête et l'audition de plus de 200 témoins, on ne sait toujours rien du destin de Pascal, alors âgé de 5 ans. Son corps n'a jamais été retrouvé.Après de nombreux retournemnts de situations, plusieurs interruptions interruptions, des aveux rétractés et toute une tactique de la défense, le verdict a demandé l'acquittement des 12 prévenus

Durant le procès, la justice a plutôt mauvaise mine:Plusieurs échéances ont dû être repoussées à cause d'une longue maladie du président du tribunal, Ulrich Chudoba, ce qui a faiili mettre en danger l'issue du procès, parce qu'aucun remplaçant ne lui avait été prévu, plusieurs plaintes des prévenus, la tentative de suicide de l'un des prévenus, ainsi que la reprise complète d'une journée d'audition, parce qu'une expertise ultérieure avait estimé que l'un des prévenus n'était pas en état de répondre à un interrogatoire!

Des pronostics peu clairs

Nul observateur averti n'aurait osé prédire s'il y aurait condamnation de l'un des prévenus. Absence de preuves, seulement de nombreux indices laissaient entrevoir l'acquittement, au moins en ce qui concerne l'accsation de meurtre.

Contre les 12 prévenus, il était retenu une accusation de viols d'un jeune garçon, puis de son meurtre. A l'arrière de la "Tosa Klause", la tenancière de ce bistrot, Christa W. encaissait 20 Marks par passe, qu'elle inscrivait sur le sous-choppe du client. Mais l'accusation ne reposait que sur des témoignages, notamment ceux de deux prévenus qui avaient avoué leur participation. Parmi ces prévenus, il y avait la mère d'un autre petit garçon, violé lui aussi, mais qui a survécu et qui avait mis la police sur cette affaire sordide. Ces deux témoins ont cependant retiré leurs déclarations, pourtant truffées de détails, suite à une expertise qui déclarait la mère du deuxième petit garçon peu crédible.

La patrone du bistrot avait tout d'abord choisi de se taire. Après plus de cinquante jours d'audition, elle affirma, cependant que "rien de spécial ne se serait passé ce jour-la à la Tosa Klause". et qu'elle n'a pas de lien avec la disparition de Pascal.

Et pas de véritables preuves

Depuis le 30 juin 2006, certains prévenus, ayant achevé leur préventive, sont libres,

Il n'y a. contre eux, aucu indice probant, pas de cadavre de l'enfant , pas de revé d'ADN, ni photos, ni vidéo. C'est avec ces arguments que la défense a justifié sa décision.

Le ministère public, qui demandait 5 enfermements à vie, a annoncé le jour-même une revision du procès.

Trad. de FREDI

Letzte Aktualisierung ( vendredi, 22 juillet 2011 )
 
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