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Heidenheim und Ulm: Suche nach Kinderschänder
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Auf der Suche nach einem Kinderschänder: zahlreiche Parallelen

Heidenheim/Ulm (ddp-bwb). Auf der Suche nach einem Kinderschänder im Raum Heidenheim und Ulm setzen die Ermittler nun auf die ZDF-Sendung «Aktenzeichen XY ... ungelöst». Wie die Polizei gestern mitteilte, wird heute ein Fahndungsaufruf zu dem Fall ausgestrahlt. Der gesuchte Täter hatte in Heidenheim und Ulm jeweils einen Jungen unweit des Elternhauses in seine Gewalt gebracht und in seinem Auto sexuell missbraucht sowie körperlich misshandelt.

Die beiden Verbrechen weisen zahlreiche Parallelen auf, weshalb von einem Täter ausgegangen wird. Die Tat in Ulm hatte sich den Angaben zufolge am 11. November 2006 ereignet. Dort war ein 13-Jähriger auf dem Heimweg unmittelbar vor der Wohnung seiner Eltern von einem Unbekannten gepackt und in dessen Auto gestoßen worden. Auf einem Parkplatz wurde der Junge schließlich gefesselt, geschlagen und sexuell missbraucht.

In Heidenheim soll der Gesuchte am 18. Dezember 2007 zugeschlagen haben. Den Ermittlungen zufolge passte er dort einen Zwölfjährigen ab, drückte ihn zu Boden, schlug ihn und schleppte ihn zu seinem Auto. Der Junge wurde schließlich ebenfalls auf einem Parkplatz missbraucht und misshandelt. In beiden Fällen liegen der Polizei ähnliche Täterbeschreibungen vor. Zwölfjähriger verschleppt und sexuell missbraucht.

25.02.2009 SR, E110.de

Auf dem Heimweg abgepasst

Der Täter schlägt zu, als der Junge nur noch wenige Meter vom Elternhaus entfernt ist. Er zerrt ihn in ein Auto und fährt in eine verlassene Gegend. Was dort passiert, wird der Junge sein Leben lang nicht vergessen können. Erst nach einer Stunde endet das Martyrium für den Zwölfjährigen.

Täterbeschreibung:
Der Mann ist 35 bis 45 Jahre alt, 1,80 bis 1,90 Meter groß, schlank, glatte, kurze, dunkle Haare. Er spricht Deutsch mit schwäbischem Einschlag und kommt vermutlich aus der Region Ulm/Heidenheim/Göppingen. Es könnte sein, dass der Täter mit Windeln sexuelle Fantasien verbindet - denn bei beiden Taten hatte er Windeln im Auto.

Bei der ersten Tat im November 2006 trug er eine sechseckige Brille mit Metallgestell.
Im Dezember 2007 in Heidenheim hatte er einen Dreitagebart. Er war im Besitz eines schwarz-grauen Motorola-Handys zum Aufklappen, vermutlich das Modell "Razor V3" und hatte eine graue Kinderunterhose mit aufgedruckten roten und gelben Autos dabei.

Tatfahrzeug

Vermutlich handelt es sich um einen silberfarbener VW Passat Kombi, fünftürig, mit schwarzen Stoffsitzen und einer blauen Armaturenbeleuchtung. Im Jahr 2006 war das Auto vermutlich ein Neuwagen.

Geraubte Gegenstände:

Bei der Tat im November 2006 raubte der Mann ein Motorola-Handy, Modell V 50, mit schwarz-weißem Display. Das Handy ist ein Original: Auf dem silbergrauen Deckel des Handys war ein Mädchenname eingeritzt.

Außerdem wurden bei derselben Tat dunkelblaue Boxershorts geraubt. Darauf: Cartoons des Katers Garfield beim Wintersport

 

Belohnung:

Für Hinweise, die zur Ermittlungen oder Ergreifung der Täter führen, sowie für die Herbeischaffung von Beweismitteln, ist eine Belohnung von 2500 Euro ausgesetzt.
Zuständig: Kripo Heidenheim, Telefon (07321) 32 20

25.02.2009, http://aktenzeichenxy.zdf.de

Last Updated ( jeudi, 21 juillet 2011 )
 
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