
| Mit Musik Taten übertönt - Angeklagter bestätigt im Pascal-Prozess Kindesmissbrauch |
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--- Nessuna traduzione disponibile per questo articolo --- Saarbrücken (ddp). Ein 43-jähriger Angeklagter hat den mehrfachen Kindesmissbrauch in der Gaststätte «Tosa-Klause» bestätigt. Der Gelegenheitsarbeiter Siggi D. beschuldigte heute vor dem Saarbrücker Landgericht mit seiner Aussage mehrere Mitangeklagte, Pascals Spielkamerad und den heute neun Jahre alten Bernie zwei- bis dreimal pro Woche im Hinterzimmer der Gaststätte missbraucht zu haben. Anschließend habe die Wirtin Christa W. Geld von den Beteiligten bekommen. Zudem machte der Angeklagte genauere Angaben über die Ereignisse am Todestag von Pascal. Der damals fünf Jahre alte Junge aus dem Saarbrücker Stadtteil Burbach ist seit Ende September 2001 verschwunden. Die Anklage geht davon aus, dass er missbraucht und ermordet wurde. Bei der Schilderung der Ereignisse von Pascals Todestag vor Gericht zeigte sich der 43-Jährige erschüttert und bat mehrfach um eine Pause. Siggi D. sagte aus, Pascal sei am Tag seines Verschwindens in der abgeschlossenen «Tosa-Klause» mehrfach missbraucht worden und dabei ums Leben gekommen. Der Arbeiter beschuldigte konkret vier Mitangeklagte, in dem Hinterzimmer der Gaststätte dabei gewesen zu sein. Das Kind habe laut geschrien, daraufhin sei die Musik lauter gestellt worden, schildert er die Abläufe an dem fraglichen Tag. Plötzlich sei es in dem Hinterzimmer «totenstill» gewesen. Die 40-jährige Andrea M. habe danach das Kind in einem blauen Müllsack aus dem Hinterzimmer in die Gaststätte gebracht und anschließend in das Auto der Wirtin Christa W. geladen. An den Konturen des Sackes habe er erkannt, dass darin ein Kind gewesen sei, sagte Siggi D. weiter. Die beiden Frauen seien dann zusammen mit Dieter S. weggefahren. Der Angeklagte sollte am Nachmittag zu diesen Aussagen noch ins Kreuzverhör genommen werden. Am Vormittag hatte der Gelegenheitsarbeiter zum Missbrauch des heute neunjährigen Bernie ausgesagt. Dabei hatte er auch angegeben, er habe gegenüber der Wirtin mehrfach von einer «Sauerei» gesprochen. Daraufhin sei er mit Drohungen zum Schweigen gebracht worden. Eine eigene Tatbeteiligung am Kindesmissbrauch wies er jedoch zurück. Insgesamt müssen sich im Pascal-Prozess 13 Männer und Frauen vor Gericht verantworten. Sechs von ihnen wird Mord in Tateinheit mit sexuellem Missbrauch, den übrigen Beihilfe zu den Taten vorgeworfen. Bislang hatten sich nur drei der Angeklagten zur Aussage bereit erklärt, die anderen zehn schweigen weiterhin. An den ersten sechs Verhandlungstagen hatten die Angeklagten Erika K. und Andrea M. zum mutmaßlichen Missbrauch und der Ermordung des verschwundenen Pascal sowie dem Missbrauch Bernie ausgesagt. Durch die Aussagen des Freundes von Pascal war der Fall erst ins Rollen gekommen. 11.10.2004 SR, aus E110.de Erste Zeugin im Pascal-Prozess belastet HauptangeklagteSaarbrücken (ddp-rps). Im Saarbrücker Kinderschänder-Prozess um den Missbrauch und Tod des fünfjährigen Pascal ist zum Auftakt der Zeugenvernehmung die Hauptangeklagte Christa W. weiter belastet worden. Die Zeugin Tanja K. berichtete heute vor dem Landgericht, die ehemalige Wirtin der Gaststätte «Tosa-Klause» in Saarbrücken-Burbach habe ihr «massiv« gedroht. Sie habe der 28-Jährigen gesagt, sie solle «über den Sack schweigen», in dem die Leiche des Jungen beseitigt worden sei. Ansonsten geschehe «etwas mit ihren Kindern». Die Zeugin bestätigte zugleich, sie habe den blauen Sack in der Kneipe gesehen und beobachtet, wie er durch den Mitangeklagten Dieter S. weggeschleppt worden sei. Nach bisherigen Aussagen von drei Angeklagten im Prozess soll der tote Pascal in diesem Sack weggebracht worden sein. Im Laufe des Tages sollen weitere Zeugen gehört werden.
14.10.2004 SR aus E110.de, aktualisiert 13:17 Uh |
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| Ultimo aggiornamento ( vendredi 22 juillet 2011 ) |
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