Zwischen dem Muttertag und dem Vatertag gibt’s der 25. Mai, der internationale Tag für vermisste Kinder.

 Welches auch die Gründe für das Verschwinden eines Kindes sein mögen – in jedem Fall herrscht Angst vor, weil man nicht weiss, wo das Kind jetzt gerade ist und wie es ihm geht.

Dies geschieht täglich. Nur wenige Eltern verkraften eine solche Tortur ohne Hilfe.

 

Die Stiftung F.R.E.D.I. lädt dazu ein, all jener Eltern in der Schweiz und im Ausland zu gedenken, die auf Antwort darauf warten, wo ihr Kind jetzt gerade ist und wie es ihm geht.

In verschiedenen Läden und  auf  Stände in den Supermärkten werden Kerzen angeboten.

Ein Vergissmeinnicht ist darauf abgebildet. Die Botschaft heisst also: „Vergiss Mein nicht!“

myosotis-07de

 

Nach ihrem jetzt 23 jährigen ehrenamtlichen Wirken im Dienste von vermissten Kindern stellt die Stiftung F.R.E.D.I. hiermit eine Bilanz ihrer Tätigkeit vor:

Die Stiftung hat sich, seit dem 1. Juli 1997, Tag der Öffnung der Website www.fredi.org bis am 01.01.2018

mit 1623 dossiers beschäftigt

So sieht es im Detail aus:

  • 1259 abgeschlossene Dossiers und von den sozialen Medien abgezogene Vermisstenanzeigen 
  • 944  nachdem das Kind lwohlauf wiedergefunden wurde
  • 944 nach dem – auf unterschiedliche Weise verursachten – Tode des Kindes
  • 24  geschlossen, weil keine Information mehr und bei Partnern gestrichen und elterliche Kindesentführungen, die F.R.E.D.I nicht mehr veröffentlicht. (vermittelt Ratschläge, bietet Unterstützung an und entmutigt die Vermittlung)
  • 364 am 01.01.2018 noch offene Dossiers