Amber Warnsysten: Schweiz und Europa

Die Schweiz verfügt auch über ein Entführungs-Warnsystem / Amber Warnsystem

Die Schweiz ist dazu übergegangen, das in Frankreich angewendete System zu kopieren.

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Dank der Initiative von F.R.E.D.I., welche durch den damaligen Europäischen Kommissar Franco Frattini und durch ihre französischen Partnerorganisationen dazu angespornt worden war, dann aber auch mit Unterstützung der eigenen Behörden, und nachdem man sich von der Wirksamkeit des in Frankreich angewendeten Systems hatte überzeugen lassen, wurde dieses von den Bürgern so sehr geforderte Sicherheitssystem (FREDI hatte mehr als 32’000 Unterschriften Anliegen gesammelt!) auch in der Schweiz eingeführt.

Wird der Alarm durch eine Kantonspolizei ausgelöst, übermittelt das zuständige Polizeikorps der Einsatzzentrale fedpol die Information, die verbreitet werden soll. Die EZ fedpol verfasst die Alarmmeldung in Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch und leitet sie an die Partnerorganisationen weiter. Wird ein Alarm ausgelöst, richtet fedpol ein Call-Center ein, das Hinweise aus der Bevölkerung entgegennimmt. Die EZ fedpol ist gleichzeitig auch für die Auslösung der internationalen polizeilichen Fahndungen zuständig.

Fachinstitutionen wie Nichtregierungsorganisationen (NGO), welche sich mit der Thematik vermisster oder entführter Kinder befassen, haben die Möglichkeit, dem Entführungsalarmsystem beizutreten. Sie erhalten die Alarmmeldung unverzüglich. Sie verpflichten sich, die Meldungen in unveränderter Form weiter zu geben und allfällige Rückmeldungen unverzüglich an die zustän-digen Stellen weiter zu leiten.

Die Abläufe des Entführungsalarmsystems werden in praktischen Übungen regelmässig überprüft: Pro Jahr werden zwei Grossübungen zusammen mit je einer Kantonspolizei und allen Konventionspartnern durchgeführt. Dank diesen Übungen wird das System laufend optimiert mit dem Ziel, in einem Ernstfall schnell und professionell agieren zu können.

FREDI und http://www.ejpd.admin.ch/content/ejpd/de/home/themen/sicherheit/ref_polizeizusammenarbeit/ref_entfuehrungsalarmsystem.html

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SMS-Entführungsalarm ist einsatzbereit

Ein betriebsbereites SMS-Alarmsystem einer Stiftung soll Fälle von Kindesentführungen aufklären helfen. Bund und Kantone arbeiten indes an einem eigenen System.

Die Stiftung für die Auffindung von vermissten Kindern International (FREDI) hat dafür am Dienstag ein System vorgestellt. Bund und Kantone arbeiten indes an einem eigenen System. Das System sei betriebsbereit, sagte Stiftungsdirektorin Diane Burgy an einer Medienkonferenz in Bern.

Es sieht vor, dass im Fall einer Entführung die Polizei allen Handybesitzern eine SMS schickt, die dies vorgängig akzeptiert haben. Die Kosten sollen über einen symbolischen Franken pro Abonnent gedeckt werden. Die technische Infrastruktur sei vorhanden und das Patent erhält die Stiftung Fredi von der Firma geschenkt, die das System entwickelt hat, wie deren Gründer Daniel Strub ausführte.

Fehlendes Interesse

Fredi habe das SMS-Konzept den Behörden vorgestellt, sagte Diane Burgy. Doch diese hätten auf das Angebot nicht eintreten wollen. Roger Schneeberger, Generalsekretär der Konferenz der kantonalen Justiz- und Polizeidirektoren (KKJPD) begründete diese Haltung damit, dass ein ähnliches Projekt schon in Entwicklung sei.

«Die Arbeiten sind weit fortgeschritten, ein Wechsel ist jetzt nicht möglich», sagte er gegenüber der Nachrichtenagentur SDA. Der SMS-Alarm von Bund und Kantonen soll bis Ende Jahr betriebsbereit sein. Die Stiftung Fredi will nun erneut bei den Behörden vorstellig werden.

Vermisste Minderjährige können seit 1. Januar 2010 via Radio und Fernsehen, Autobahn-Anzeigetafeln sowie Durchsagen an Bahnhöfen und Flughäfen gesucht werden. Die Nachrichtenagentur SDA beteiligt sich ebenfalls an dem national koordinierten Alarmsystem, das sich an einem französischen Modell orientiert.

Den Alarm lösen kantonale Strafverfolgungsbehörden aus. Sie sind für den Inhalt der Meldung zuständig, die in Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch verfasst wird.

Den Anstoss für das Alarmsystem war die Initiative von F.R.E.D.I., schon im Jahre 2007 und, dann, die Entführung von Ylenia. Der Nationalrat überwies im April 2009 stillschweigend eine parlamentarische Initiative vom damaligen Ständerat und jetzigen Bundesrat Didier Burkhalter (FDP/NE), mit dem F.R.E.D.I. regelmässig gearbeitet hat.. (jak/sda)

FREDI und http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/SMSEntfuehrungsalarm-ist-einsatzbereit/story/20037349?cache=9efAwefu 06.04.2010,

 

Willkommen beim SMS-Entführungsalarm

Für die Anmeldung SMS-Alarmierung, siehe, bitte: http://www.entfuehrungsalarm.ch/Pages/Register.aspx

 

Achtung : Es wird sich nicht um eine Schneeballaktion handeln ! Jede Person die einen solchen Alarm wünscht, muss sich wie oben beschrieben anmelden. Sie erhalten den Alarm von der Polizei, die alleine befügt ist, ihn zu übermitteln.

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Alerte européenne analysée à  Prague

 

Conférence internationale sur les systèmes d’alerte pour les disparitions d’enfants en Europe (Prague Republique tchèque), 19 mai 2009

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Cette conférence a pour objectif de faciliter l’échange d’expériences et de meilleures pratiques à  développer et d’améliorer les systèmes à l’échelon national

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Résumé
La protection des enfants est l’une des priorités absolues du ministère de la justice et des affaires familiales de la république tchèque , en relation avec la présidence tchèque de l’UE:
“Une Europe ouverte et sûre”. La république tchèque poursuit les activités initiées par la présidence française qui a élaboré un texte pour les Conclusions du Conseil, dans lequel il appelle les états membres à  développer un système d’alerte enlèvement au niveau national.
Cette conférence est destinée aux personnes qui s’impliquent dans le développement d’un système d’alerte, soit les législateurs, les fonctionnaires, les juristes, les ONG…

La participation est limitée à  2, maximum 3 personnes par pays.

(FREDI s’y est rendue…à  ses frais)


Les points principaux de la conférence:

  • Problématique de la protection de l’enfant face aux disparitions et aux enlèvements et protection des enfants contre les criminels.
  • Le mécanisme de la coordination nationale pour la recherche d’un enfant disparu repose sur quatre points:
L’investigation policière et la recherche sur le terrain
Un système d’information bien développé (coopération avec les média et, récemment, avec les opérateurs de téléphonie mobile
Coopération avec le public et
Soutien psychologique des familles victimes

 

    • Présentation de l’alerte enlèvement en GB (National Policing Improvement Agency), France, Grèce (The Greek Centre for Missing and Exploited Children), en Belgique, USA (ICMEC)
    • Présentation du système d’alerte tchèque
    • Michael Weiss , du centre national SIRENE  présentera les résultats d’un questionnaire portant sur la  coopération internationale pour la recherche d’enfants disparus, en utilisant mieux le SIS (Schengen Information System). La conférence se tiendra en anglais et en tchèque

 

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Langvermisste Kinder/Jugendliche in der Schweiz

Update: 08.2018

http://www.fredi.org/fiches_disparus/bovet-sylvie/

http://www.fredi.org/fiches_disparus/ermias-lidia/

http://www.fredi.org/fiches_disparus/fadumo/

http://www.fredi.org/fiches_disparus/gumy-johann

http://www.fredi.org/fiches_disparus/hutter-annika/

http://www.fredi.org/fiches_disparus/knobel-heidi/

http://www.fredi.org/fiches_disparus/lepitre-jimmy/

http://www.fredi.org/fiches_disparus/marchese-linda-nataly/

http://www.fredi.org/fiches_disparus/mnatsakanian-margarita/

http://www.fredi.org/fiches_disparus/oberson-sarah/

http://www.fredi.org/fiches_disparus/perjesy-peter/

http://www.fredi.org/fiches_disparus/schaer-nils/

http://www.fredi.org/fiches_disparus/schepp-lucidi-livia/

http://www.fredi.org/fiches_disparus/schepp-lucidi-alessia/

http://www.fredi.org/fiches_disparus/salumu-sarah/

http://www.fredi.org/fiches_disparus/salvatore-marino/

http://www.fredi.org/fiches_disparus/schmitz-karen/

http://www.fredi.org/fiches_disparus/roth-peter/

http://www.fredi.org/fiches_disparus/thavabalakrishnan-kajana/

http://www.fredi.org/fiches_disparus/trittenbass-edith/

http://www.fredi.org/fiches_disparus/terzic-marko/

http://www.fredi.org/fiches_disparus/varone-david/