photo2 Tristan B.

Das Opfer dessen Mörder immer noch auf freien Fuss ist

Personenbeschreibung des Verdächtigers

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Der Gesuchte war damals zwischen 20 und 30 Jahre alt und ca. 1,75 Meter groß und sehr schlank. Im Bereich der Oberlippe hat er eine Narbe, möglicherweise eine sog. Hasenscharte. Die Gesichtsfarbe ist blass. Er soll dunkelblonde, fettige, längere Haare gehabt die als Pferdeschwanz zusammengebunden waren. Insgesamt wurde der Mann als ungepflegte Erscheinung beschrieben.

Der Mann könnte sich zur Tatzeit in den Stadtteilen Unterliederbach, Zeilsheim und Höchst, insbesondere um und am Bahnhof Höchst, einschliesslich in den angrenzenden Main-Taunus-Gemeinden und sogar im Bereich Niedernhausen (damals Rucksackfund) regelmässig aufgehalten haben, ohne dass er dort gewohnt haben muss.

Belohung: Für Hinweise, die zur des Falles führen, hat die Polizei eine Belohnung von 15.000 Euro ausgesetzt. 5.000 Euro Belohnung kommen aus privater Hand.

Zuständig: Kripo Frankfurt/Main, Tel: +49 (0)69 / 75 55 11 08

09.12.2013, Immer noch keine Spur des Täters: http://www.fr-online.de/frankfurt/mordfall-tristan-bruebach-viele-hinweise–keine-loesung,1472798,25565516.html

Aktualisierung nach der „XY ungelöst“ Sendung, von 08.06.2016

Der Teenager wurde am 26. März 1998 im Liederbachtunnel in Frankfurt am Main tot aufgefunden.

Der Mann hatte sich zwei Tage nach der Beerdigung des Jungen im Jahr 2008 bei der Polizei gemeldet. Der Kindermord war Teil des Falls um den 2014 verstorbenen Manfred Seel : Mindestens acht Frauen soll er auf bestialische Weise ermordet haben, so glaubt die Polizei. Aber auch den Mord an Tristan Brübach könnte er begangen haben.

Kindermord längst nicht geklärt
Frank Herrmann von der «Soko Alaska» war sehr wichtig zu betonen, dass dieser Fall noch längst nicht als geklärt gilt. Es gebe bisher zwar schwerwiegende Indizien, jedoch keine Beweise dafür, dass Manfred Seel den Jungen tatsächlich ermordet hat.

2016

Im Raum stehen ein knappes Dutzend ungeklärter Mordfälle, meist an Prostituierten vom Frankfurter Drogenstrich. Seel können die Beamten nicht mehr befragen – er starb 2014. Seine Angehörigen fanden danach in seiner Garage eine zerstückelte Leiche.

Sie haben im Mai 2016 einen umfangreichen Zeugenaufruf gestartet, es gab daraufhin rund 260 Hinweise. Wo stehen Sie heute?

Herrmann (Polizei): Wir sind nach wie vor mitten in den Ermittlungen. Es ist keineswegs abgeschlossen für uns. Die Hinweise waren logischerweise von unterschiedlicher Qualität, manches hat unsere Ermittlungen bestätigt, manches war nicht bekannt. Das betrifft etwa Lagerstätten, die von S. beispielsweise zur Müllentsorgung genutzt wurden, wo er möglicherweise hätte Leichenteile loswerden können.