Bevor Sie eine Vermisstmeldung weiterleiten und in Ihrem Netzwerk / auf Ihrer Webseite veröffentlichen, sollten Sie Ihre Informationen nochmals genau auf deren Richtigkeit überprüfen und sich sehr gut überlegen, ob es wirklich nutzbringend sei, diese Meldung ins Netz zu stellen. Denken Sie daran, dass eine ins Netz gesetzte Meldung sich wie eine auf den Kopf gestellte Pyramide verbreitet und dass Ihnen die Kontrolle darüber entgleitet. Zudem wird die Aufregung, welche Sie damit verursacht haben, weiter dauern, nachdem die vermisste Person wieder gefunden worden ist.

Wie wir, erhalten auch Sie bisweilen private Vermisstmeldungen (Familien, abgewiesene Verehrer), die mit einem amtlichen Logo versehen sind. Sehr schnell wird man inne, dass es sich um einen Hoax (Falschmeldung) handelt.

Forschen Sie nach, bevor Sie sich unter emotionalem Druck fortreissen lassen, so unter hoaxbuster.com oder auf der Webseite einer NGO wie FREDI, der Spezialistin für die Suche nach vermissten Personen.

Aber Achtung: Es genügt nicht, eine Vermisstmeldung zu veröffentlichen und zu verbreiten; man muss den Fall verfolgen, den Widerruf dort überwachen, wo die Vermisstmeldung veröffentlicht worden ist, und den Widerruf erneut veröffentlichen. Dazu soll man nicht zögern, an das Webseitenende zu scrollen.

FREDI ist bemüht darum, ihre Webseite und ihren FB-Eintragt immer à jour zu halten. Monatlich werden dort die abgeschlossenen Dossiers aufgelistet.

Vielen Dank für die Beachtung unseres Anliegens und für Ihre Mithilfe.