1 Gesuche

1.1 Herkunft

Mit einem Gesuch um Veröffentlichung können an F.R.E.D.I. gelangen:

  • Die Eltern des vermissten Kindes
  • Öffentliche Stellen (Polizei, Untersuchungsrichter, kommunale und regionale Behörden und Verwaltungen)
  • Organisationen, die im gleichen Tätigkeitsfeld wie F.R.E.D.I. oder ergänzend dazu  aktiv sind
  • Vergessen Sie nicht, der Sendung 3 oder 4 Fotos von guter Qualität, mindestens aber 1 Porträt der vermissten Person beizulegen. Die Autorenrechte für diese Fotos müssen geregelt sein.

1.2 Form

Die schriftliche Eingabe hat wegen der Unterschriften auf dem Postweg zu erfolgen. In dringenden Fällen kann die Veröffentlichung mittels E-Mail eingereicht werden; die Belegdokumente müssen aber auf dem Postweg nachgeliefert werden. Wenn eine unter Punkt 1.1. erwähnte Organisation verlangen, dass FREDI eine bereits auf einer andern Webseite veröffentlichen Vermisstenanzeige übernehme, kann F.R.E.D.I. dies tun, ohne dass weitere Formalitäten zu erfüllen sind.

2.1 Veröffentlichte Informationen

Zusätzlich zur Personenbeschreibung werden veröffentlicht:

  • Angaben zu den mit der Suche beauftragten Behörden
    (F.R.E.D.I. rät dazu, die Adresse der Familie nicht zu veröffentlichen; diese hat anderes zu tun, als Aussagen von möglichen Zeugen zu bearbeiten oder Journalisten Rede und Antwort zu stehen oder gar auf Spinner einzugehen.
  • Die Angaben zu den Eltern sind geheim zu halten und dürfen ohne ihr Einverständnis nicht an Dritte weitergegeben werden.
  • Eine Suchanzeige bleibt so lange auf der Webseite von F.R.E.D.I., bis zuverlässige Informationen darüber vorliegen, dass das Kind wieder aufgefunden worden sei.
  • FREDI übernimmt die Kosten für die Veröffentlichung, sobald sie im Besitz der Unterlagen ist. Die Kosten für die Bereitstellung des Dossiers (Fotos, Gebühren, Porto usw.) gehen zu Lasten des Gesuchstellers.

2.2 Dauer der Veröffentlichung und Kosten

2.3 Entführung durch verwandte Personen

Die Bearbeitung von Dossiers, die eine Entführung  durch einen Elternteil betreffen, wird immer heikler; vor allen in der Schweiz, wo diese oft nicht als strafbare Handlung eingestuft ist. FREDI empfiehlt zu einer einvernehmlichen Lösung; sie vermittelt auch Adressen von Mediatoren. Wenn dann die Suchanzeige doch noch veröffentlicht werden soll, geschieht dies nur, wenn der Elternteil, der das Gesuch um Veröffentlichung stellt, ein hieb- und stichfestes Dossier vorgelegt hat, das sein gutes Recht beweist.  In einem solchen Fall ist die Veröffentlichung nicht gratis.

3 Anderweitige Verwendung der Informationen

3.1 Übermittlung der Informationen

Veröffentlicht F.R.E.D.I. eine Suchanzeige, wird eine solche auch dem Schweizer Zoll und anderen gleich ausgerichteten Organisationen, mit denen FREDI zusammenarbeitet, zugestellt.

 

Ich bin mit dem Reglement einverstanden.Ich wünsche ein Gesuch um Veröffentlichung.

 

Ich bin mit dem Reglement nicht einverstanden.Ich verzichte auf ein Gesuch um Veröffentlichung.

 

Sie kennen nun alle wichtigen Punkte.

Jetzt können sie ihr Gesuch um Veröffentlichung stellen.